Auch, wenn die Überschrift etwas oberflächlich klingen mag: Wir Frauen wollen es doch alle!

Feste, straffe Haut an Bauch, Beinen und Po, wohlgeformte Arme oder einfach eine sportliche Körpersilhouette sind das Ziel, weshalb wir uns ins Fitness-Studio quälen.

Zugegeben: Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Und weil es viele Wege gibt, sollt jede Frau ihre persönliche Methode finden, mit der sie sich wohl fühlt. Es bringt nämlich überhaupt nichts, eine Strategie zu wählen, mit der du zwar schnell abnimmst, mit der du dich gleichzeitig aber total quälst, dich schlapp fühlst, Kopfschmerzen oder schlechte Laune bekommst.

Die wichtigsten Bausteine für eine bessere Figur, mehr Wohlbefinden, weniger Rückenschmerzen oder mehr Fitness sind die richtige Ernährung und die richtigen Workouts. Die typischen Fehlerquellen, die du vermeiden solltest, habe ich dir hier zusammengefasst. Starten wir mit dem Bereich „Bewegung“.

Fehlerquellen im Training

  • Die falsche Ausführung der Übungen
  • Zu wenige Training
  • Zu viel Training/ Überbeanspruchung
  • Die falsche Atmung beim Pilates
  • Zu einseitiges Training

Die falsche Ausführung der Übungen

Sicherlich hat nicht jede Frau  die Möglichkeit, sich einen Personaltrainer zu leisten, der genau auf die Fehler beim Training achtet. Das bedeutet, dass du komplett auf dich allein gestellt bist, um zu überprüfen, ob du die Übungen richtig ausführst. Die beste Möglichkeit, sich selbst bei der Ausführung der Übungen zu beobachten, ist das Training vor einem Spiegel. Vor allem, wenn du Anfängerin bist oder lange nicht trainiert hast, neue Workouts ausprobierst oder einfach noch zu wenig Körpergefühl hast. Auch das gilt es, nach und nach zu entwickeln. Versuche dich bei jedem Training nach Anweisung (z. B. über ein Video oder eine Audiodatei) darauf zu konzentrieren, wie sich die Ausführungen anfühlen. Achte genau darauf, was du instruiert bekommst und fühle in dich hinein. Du wirst so lernen, ein besseres Körpergefühl zu bekommen. Eine tolle Möglichkeit, ganz bequem von zu Hause aus dein Workout zu machen und dabei genau nach Anweisung die Übungen zu erlernen, ist der Pilates-Starter-Kurs. Hier bekommst du alles, was du benötigst, um zu Hause ein effektives Pilates-Training zu absolvieren. Von der richtigen Atmung bis hin zu den Basic-Übungen, mit denen du deinen Körper sanft straffen kannst, sogar wichtige Ernährungstipps stehen dir parat. Hier geht es zum Pilates-Starter-Kurs:

https://www.pilates-beauty.de/meine-pilates-kurse/starter-masterkurs/

Zu wenig Training

Der häufigste Grund, warum Trainingsziele bzw. Figurziele nicht erreicht werden, ist die fehlende Konsequenz beim Training. Zwar wird sich meistens viel vorgenommen, aber mit der Umsetzung hapert es dann. Woran liegt das? Am fehlenden Plan, wann und wie lange was trainiert werden soll. Daher empfehle ich dir unbedingt, dir einen Trainingsplan zu erstellen. Lege genau fest, an welchen Tagen, zu welchen Uhrzeiten und welche Workouts trainiert werden sollen. Halte dich an diesen Plan, lasse nichts dazwischen kommen.

Zu viel Training/Überforderung

 

Höher, schneller, weiter…das ist das Motto der Frauen, die sich oft total überfordern und überanstrengen. Dabei ist auch im Bereich Training weniger oft mehr. Denn wer zu perfektionistisch und extrem an sein Training ran geht, ist schnell Opfer von Erschöpfung, viele sogar einer Sportverletzung. Wenn du auch dazu neigst, dich zu überfordern, dann tritt auf die Bremse. Was nützt es dir, wenn du dich völlig verausgabst und dann lange pausieren musst, weil du völlig „sport-burned-out“ bist. Auch in dem Fall, dass du zur Überforderung beim Training neigst, empfehle ich dir ebenfalls, dir einen Trainingsplan zu machen. Halte dich an diesen Plan und trainiere wirklich auch nur an den festgesetzten Tagen. Platziere immer einen Tag Pause zwischen zwei Tagen ein, um eine gute Regeneration zu haben. Sorge außerdem für ausreichend Schlaf und Entspannung.

Die falsche Atmung beim Pilates-Training

Pilates ist ein tolles Training, das den ganzen Körper strafft, dabei sanfter ist als viele andere Workouts, die Achtsamkeit auf den Körper schult und sogar zu Hause ausgeführt werden kann. Um überhaupt Pilates-Training zu machen, ist es wichtig die Pilates-Atmung anzuwenden, da wir mit dieser Atmung die richtigen Muskeln ansteuern (Beckenbodenmuskeln, den Transversus, die Rippenbögenmuskeln, das Zwerchfell). Dies geschieht über die sogenannte Bauchatmung  oder die Rippenbögenatmung. Wenn du die Pilates-Atmung nicht korrekt ausführst, dann steuerst du auch nicht die richtigen Muskeln an und verfehlst das Trainingsziel. Im Pilates-Starter-Kurs findest du eine genaue Anleitung für die korrekte Pilates-Atmung. Du kannst die Bauchatmung oder die Rippenbögenatmung für dich nutzen, je nachdem ob du Anfängerin oder Fortgeschrittene bist. Hier geht es zum Pilates-Starter-Kurs: https://www.pilates-beauty.de/meine-pilates-kurse/starter-masterkurs/

Zu einseitiges Training

 

Für einen flachen Bauch muss man Bauchübungen machen? Das klingt zwar logisch, ist aber der falsche Ansatz denn nur vom Bauchmuskel-Training wirst, wirst du deine Fettpölsterchen nicht los. Darf es ein bisschen mehr sein? Gut, dann trainiere Ganzkörper-Übungen und beanspruche intensiv die großen Muskelgruppen, wie die Po- und Beinmuskeln. Denn nur, wer eine gute Muskulatur hat, verbrennt  am ganzen Körper Fett. Auch am Bauch und auch im Ruhezustand, also, wenn du nicht trainierst. Diesen Luxus solltest du genießen. Also suche dir Workouts raus, bei denen der ganze Körper gefordert ist, nicht nur die Bauchmuskeln.

Kommen wir nun zum zweiten Teil, nämlich der Ernährung.

Wie du sicherlich weißt, spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle beim Erfolg oder Misserfolg. Welche Fehlerquellen solltest du dort umgehen, um deine Traumfigur zu bekommen?

Zu wenig essen

Die meisten Frauen, die ich im Laufe der vielen Jahre gecoacht habe, essen zu wenig und sind trotzdem übergewichtig. Dadurch, dass sie viele Diäten gemacht haben, ihre Kalorienzufuhr drastisch reduzierten und der Stoffwechsel sich total verlangsamt hat, konnten sie so wenig essen wie sie wollten, sie haben einfach nicht mehr abgenommen. Der Körper hatte sich an die geringe Nahrungsaufnahme gewöhnt und sobald sie wieder so essen wollten, wie vor der Diät, schlug der JoJo-Effekt zu. Viele Frauen, denken leider immer noch, dass sie ihren Stoffwechsel unterstützen, indem sie wenig essen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Essen und Trinken regt den Stoffwechsel an. Nicht Hungern! Denn wenn du über eine längere Zeit zu wenig isst, führt das nur dazu, dass du irgendwann nur och ganz wenig essen kannst, um nicht wieder zuzunehmen. Ein Teufelskreislauf, den du von vorne herein vermeiden solltest. Zum Thema JoJo-Effekt findest du übrigens 2 informative Videos auf meinem YouTube-Kanal:

        

Video 1: Warum landen immer noch so viele Frauen im JoJo-  Effekt?

                https://youtu.be/rPk9Di0GNvU

Video 2: Das Drama mit dem JoJo-Effekt

                https://youtu.be/PZsyp1H-QaY

 

          Zu viel essen

Du bist eine Genuss-Esserin, verspeist gern kohlenhydratreiche oder fette Mahlzeiten? Leider in einem Maße, dass deiner Gesundheit und deiner Figur schadet? Denn du greifst nicht nur gerne zu diesen Lebensmitteln, sondern kannst dich auch nicht oder nur unregelmäßig zum Sport aufraffen? Dann gehörst du zu der Gruppe der Frauen, die mehr essen, als sie an Energie verbrauchen. Und das sieht man dir leider auch an. Wer zu viele zucker- und stärkehaltige Speisen oder tierische Fette zu sich nimmt, der darf sich über überflüssige Pfunde nicht wundern. Mein Tipp für dich:  Überprüfe, wann und warum du isst? Führe ein Ernährungstagebuch für 10 Tage und liste dort ganz genau auf, zu Uhrzeiten und welche Lebensmittel du isst. Sei ehrlich zu dir selbst! Schaue dir auch die Verteilung von Kohlenhydraten und Fetten an. Wenn du dir unsicher bist und Hilfe benötigst, dann lasse dich von einem Profi begleiten (PersonaltrainerIn, Ernährungsberaterin).Und horche in dich hinein: Hast du wirklich Hunger, wenn du isst? Oder ist es etwa Durst, Langeweile, Frust oder die Gewohnheit?

 

Du isst abends die Hauptmahlzeit

 

Immer wieder höre ich von vielen Frauen, dass sie tagsüber keine Zeit zum Essen haben, vor allem nicht zum regelmäßigen und bewussten essen. Die Kinder, der Haushalt, der Partner, das Haustier…alles ist wichtiger, als in Ruhe und in regelmäßigen Abständen eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dabei benötigen wir hauptsächlich tagsüber unsere meiste Energie, und nicht abends (Ausnahmen gibt es natürlich, z. B. bei Schichtdienstarbeit). Wer den ganzen Tag hungert, hat abends dann soviel Appetit, dass er wahllos zu allem greift, was der Kühlschrank hergibt. Und das sind nicht unbedingt die gesündesten Lebensmittel. Der weise Spruch: Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler ist bekannt, dennoch meistens nicht danach gelebt. Viele Frauen meinen, dass es doch egal sei, wann man die Tageskalorienmenge zu sich nimmt.

Weit gefehlt, es sei denn, du bist dank viel Sport sehr gut trainiert, hast eine sehr gute Muskulatur und einen super funktionierenden Stoffwechsel.

Ansonsten kann die Kalorien-Orgie am Abend schnell ansetzen.

Abgesehen davon sollte der Darm nachts in Ruhe gelassen werden und daher zu viel und spätes Essen am Abend vermieden werden.

Du isst zu viele zuckerhaltige Lebensmittel

Nichts ist dagegen einzuwenden, ab und zu mal zu sündigen und zum Schokoriegel zu greifen. Doch Figur- und Gesundheitsprobleme entstehen nicht bei einem Schokoriegel, der ab und zu gegessen wird.

Die Summe aus allen zuckerhaltigen Lebensmitteln, die am Tag verspeist werden, ist ausschlaggebend. Vielen Frauen ist gar nicht bewusst, wie viel Zucker sie am Tag zu sich nehmen. Denn Zucker kann sich gut verstecken. In Form von verschiedenen Bezeichnungen, mit denen wir oft nicht anfangen können, treibt er sein Versteckspiel auf den Zutatendeklarationen vieler Lebensmittel.

Das fatale an Zucker ist: Er macht nicht satt, sondern Appetit auf mehr Zucker. Dadurch, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Zuckerkonsum schnell ansteigt und auch schnell wieder abfällt, „bettelt“ der Körper um weiteren Zucker. Und diesem „Betteln“ wird in der Regel nachgegeben, denn: Zucker sorgt kurzfristig für Glücksgefühle.

Doch wer zu viel Zucker zu sich nimmt, dem vergeht schnell das Lachen. Vor allem, wenn der Zeiger der Waage nach oben steigt.

Hat man sich allerdings erst einmal an den hohen Zuckerkonsum gewöhnt, ist es gar nicht so einfach, von heute auf morgen „ade Zucker“ zu sagen.

Wer das schon einmal ausprobiert hat, weiß um die Entzugserscheinungen, wie Schlappheit, Kopfschmerzen und schlechte Laune. Da heißt es: langsam entwöhnen und den Körper auf eine zuckerarme Ernährung umstellen.

Oder am besten: es gar nicht so weit kommen lassen. Es ist bekannt, dass es verschiedene Arten von Zuckern gibt. Daher mein Tipp: beschäftige dich mit den unterschiedlichen Zuckerarten, informiere dich darüber, welche davon unbedenklich sind (z. B. Zucker in Obst und Gemüse) und welche du vermeiden solltest, wenn du Gewichtsprobleme oder gesundheitliche Beschwerden durch einen zu hohen Zuckerkonsum hast.

Du möchtest dein Figurtraining von zu Hause aus absolvieren? Du hast Lust, mit Pilates straff, beweglich, fit und frei von Rückenbeschwerden zu werden? Dann starte jetzt mit dem Pilates-Master-Kurs und erreiche dein Ziel mit Spaß und Leichtigkeit. Hier geht es zum Kurs:

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